Ausbildung – welche passt zu mir?

Es muss nicht immer ein Studium sein! Eine Ausbildung ist eine gute Alternative und du hast vielfältige Möglichkeiten. Sie ist meist praktischer gestaltet als ein Studium und man ist von Anfang an im Berufsfeld integriert. Informiere dich jetzt über Ausbildungsberufe.

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Informationstechnik (IT)

Michael

Technik, besser gesagt Informationstechnik (IT) ist in jedermanns Alltag eingebunden. Wenn der digitale Wecker klingelt, die Kaffeemaschine angeschaltet wird oder wir in unser Auto steigen, werden wir kontinuierlich von der Informationstechnologie begleitet. Für viele Menschen ist es in Ordnung wenn sie den Knopf der Kaffeemaschine drücken und ihr Kaffee, in portionierter Größe, in der Tasse landet. Für mich war dies in der Form noch nie ausreichend, ich wollte dies hinterfragen und verstehen. Aus diesem Grund entschied ich mich, eine Ausbildung im IT-Bereich zu beginnen. Ich wählte den Ausbildungsberuf IT-Systemelektroniker, im Bereich der Telekommunikation. Zugegeben hatte ich am Anfang Zweifel, ob ich genug Wissen aus diesem Bereich mitbringe, oder auch genug „Nerd“ dafür bin. Schnell wurde mir klar, dass die Ausbildung dafür da ist, etwas zu erlernen und diese Gedanken falsch waren. Die Schlüsselwörter sind Motivation und Interesse.

    Ich lernte innerhalb dieser 2,5 Jahren (normalerweise 3 Jahre, doch ich hatte die Ausbildungszeit verkürzt):
  • Wie ein Netzwerk aufgebaut ist und was man damit anfangen kann
  • Die Programmiersprache JAVA
  • Eine Website zu erstellen mit HTML und CSS
  • Datenbanken zu erstellen und verwalten
  • Und natürlich die ganzen Hardware Komponenten der IT, in Kombination der Software

Mittlerweile bin ich seit knapp drei Jahren Angestellter in einem großen Telekommunikationsunternehmen und übe (immer noch glücklich, motiviert und begeistert) den Beruf als Netztechniker aus. Ich konnte während meiner Ausbildungszeit sehen, dass die „IT-Klassen“ der Schule, die größten waren. Wie gesagt, IT gibt es überall! Hier konnte ich mich viel mit Kameraden austauschen und einen Einblick in die große, vielseitige, weltweite und anspruchsvolle IT-Welt genießen.

Mein Motivationsgedanke: „Es gibt immer wieder etwas neues zu lernen.“

Friseur

Ich bin Claudia und habe eine Ausbildung als Frisörin gemacht. Die Ausbildung hat drei Jahre gedauert. In der Ausbildung hatte ich dann noch Unterricht in der Schule. Ich hatte immer einen Tag Berufsschule und vier Tage Praxis im Geschäft.

Währenddessen lernt man alles über Haarpflege, Wasserwellen, Dauerwellen, das Färben und Schneiden. Das darfst du jedoch nicht gleich: Als Lehrling habe ich das Erste Jahr nur zuschauen dürfen und putzen. Nach dem Ersten Jahr durfte ich dann erst anfangen zu färben, föhnen und schneiden. Nach jedem Lehrjahr musst du eine Prüfung bei der Handwerkskammer vor den Berufsschullehrern absolvieren. Da wurde die Fachtheorie abgefragt wie zum Beispiel die Wirkstoffe von Shampoos und das Verhältnis von Seife und Lauge. Das musst du dann alles auswendig können und neben der Arbeit noch zuhause lernen. Auch Chemische Grundlagen werden dir beigebracht: Du musst berechnen können um Farbmischungen herzustellen.

Für mich war es nicht das Richtige, man braucht viel Nerven, weil man den ganzen Tag mit Menschen zu tun hat und sich auf jeden Kunden neu einstellen muss. Besonders bei Kindern braucht man sehr viel Geduld.

An Feiertagen oder besonderen Anlässen musste ich wenn nötig auch länger bleiben und in meinem Fall gab es auch keine festen und geregelten Pausenzeiten, wenn Kunden kommen, musst du Sie bedienen. Ich habe sehr viel gearbeitet aber leider ist der Lohn in dieser Branche nicht gerade hoch.

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Aleksandra N.D. Engler

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